Eigentlich hatte ich mich schon fast für den Camí de Cavalls (GR 223) auf Menorca entschieden aber da gibt es doch tatsächlich erst ab Ostern Direktflüge.
Der Oman war mir etwas zu weit weg und dazu die - wie sich leider bewahrheitet hat - unsichere Lage in der Region.
Den Lykischen Weg würde ich tendenziell lieber ganz oder gar nicht wandern und die gut vier Wochen müssen sich natürlich auch ausgehen.
Nach einigem hin und her überlegen hat am Ende das Video von Stefan Berger (https://www.youtube.com/watch?v=ws8EogAYEcs) den Ausschlag für Fuerteventura gegeben.
Da die Rückflüge Richtung Ostern bereits deutlich teurer wurden und es von Lanzarote aus noch spott billig zurück ging gibt es noch zwei Tage Lanzarote oben drauf.
Morgens um halb sechs ging es mit dem Bus zur S-Bahn und mit dieser zum Terminal. Aufgabegepäck muss man inzwischen nicht nur selbst labeln sondern auch "aufgeben". Ich würde mit meinem im schwarzen Müllsack verpackten Rucksack aber direkt instruiert, dass ich an den Schalter müsse. Nun gut am Schalter dann auch falsch. Sie hatte das Gepäck dann zwar registriert aber was ich denn damit tun sollen musste ich nochmal nachhaken. So ging es weiter zum Sondergepäck wo sich mein kleiner Rucksack zu Golfausrüstung und Surfboards gesellte.
Nun hieß es wieder warten.
Der Sitz 6A ist durch die Nähe zur Turbine echt laut und nicht zu empfehlen.. Dazu erwischte ich eine offenkundig extreme Raucherin als Sitznachbarin.
Den Flug schafften sie in gut vier Stunden und der verpackte Rucksack plumpste wieder wie gewohnt mit den Koffern auf die Gepäckausgabe. Somit wurde mir reichlich Puffer für den Bus bescherte, der ansonsten Sonntags erst wieder drei(!) Stunden später fährt. Nach endlosem warten ging es dann nochmal gute 100 Minuten weiter..Da war ich echt schon ziemlich fertig und heil froh, dass es hier nicht so eine wilde Achterbahnfahrt ist.
Zum Apartment waren es dann nur noch wenige Meter und ich konnte bequem per Self Check-in rein. Nach gut 9 1/2 Stunden bräuchte ich dann erstmal Erholung und hab mich erstmal ins Bett gehauen.
Gegen 17 Uhr dann nochmal aufgerafft um mit Stadt und Strand zumindest etwas angeschaut zu haben bevor es morgen ja schon weiter geht.
Da wurde ich dann doch äußerst positiv überrascht, da ich mehr so einen Horror wir Maspalomas erwartet hätte.
Auch wenn es viel Tourismus gibt wirkt es irgendwie alles natürlicher. Vielleicht auch etwas durch die geografischen Gegebenheiten bedingt. Die kleinen Gassen die sich Richtung Strand schlängeln. Hier eine Skulptur, da schöne Pflanzen.
Dazu der tolle laaange Strand, mit einer teilweise deutlich erhöhten Promenade, die schöne Ausblicke erlaubt.
Nach kurzem Shopping ging es dann ans Abendessen. Genau passend einen schönen Platz gefunden.
Papas Arugadas mit Gambas al Ajolli
Zum Nachtisch ein Tiramisu
Gambas waren sehr schmackhaft, die Papas allerdings wenig arugadas aber mit dem Mojo noch ok.