Übergangsetappe


Von Ambleteuse nach Ponthoile
calendar_today 19. Juni 2026
timer 05:48 arrow_range 110,04 speed 18,97 north_east 473 south_east 521

Internet zu schlecht, Bilder später
--

Fast schon früh starte ich um 9:30.
Bei Rückgabe der Karte werden die 2€ fürs duschen nicht fällig. Damit dann schon sehr preiswert für einen ordentlichen Platz.

Höhenmeter und Gegenwind sind eine fiese Kombination und so geht es heute erstmal langsam Richtung Boulogne sur Mer.

Am Strand ist dort reges Treiben. Eine Menge kleiner Kinder sind in Gefährten mit Segeln am rumdüsen.

Die Beschilderung ist hier schon ziemlich top. Zusätzlich ist der Ev4 auch noch nahezu überall auf der Straße markiert.

Im ersten Aldi will ich mir für den Tag noch genug Flüssigkeit holen. Mit fast 4l Wasser, Ace und Apfelsaft dann vielleicht doch etwas übertrieben.

Bereits die ganze Straße ist beidseitig mit Pferdetransportern und gewaltigen Wohnmobilen zugeparkt. Ein Stück der Straße ist dann auch gesperrt und ich werde umgeleitet. Da ist ein größeres Reitevent im Gange.

Der erste Halt ist an einem monumentalem Weltkriegsfriedhof. Die allermeisten der über 11000 hier Begrabenen sind bereits Opfer des ersten Weltkriegs gewesen.

Der weitere Weg ist zwar gut ausgebaut aber mit wenig Sehenswertem. Immerhin geht es gut voran.

Zwischendrin gibt mir eine entgegen kommende Radlerin energisch Zeichen, dass ich auf der anderen Seite fahren soll. Fast nix los, breiter Weg aber was auch immer. Vielleicht noch ein tiefer Hass auf Engländer. Welch traurige Existenz..
Ach und auf die Fahrbahn musste man vorher wechseln, da rechts noch gebaut wurde.

Ich komme gut voran und beschaffe das Abendessen bereits kurz hinter Fort Mahon Plage, da ich nicht nach Le Crotoy reinfahren möchte.

An einem langgestrckten See(?) machen eine Menge Vögel Radau.
Dazwischen grasen seelenruhig Hochlandrinder oder chillen im Wasser. Ihre Jungtiere haben sich derweil den Pferden angeschlossen.
Ein kleines Highlight des Tages.
Fotos davon sind leider nix geworden.

Es zeichnet sich wie schon gestern Regen bzw. Gewitter ab. Wenige Kilometer vor dem Campingplatz fängt es an zu dröppeln.
Das wird mich doch nicht wieder wie gestern noch kurz vor dem Ziel erwischen..

Unterwegs kam es mir schon seltsam vor und tatsächlich am Campingplatz angelangt hat das Hinterrad deutlich Luft verloren. Nach fast 10.000km ohne Platten schon unangenehm obwohl es ja nun kein Beinbruch sein sollte..

Ich bekomme ein Plätzchen und wir pumpen den Reifen mit einer Standpumpe erstmal wieder auf.

Die Reifen sind zwar schon Recht abgefahren aber hatte doch gehofft, dass die noch etwas mitmachen. Wäre vermutlich doch klüger gewesen beides vor einer längeren Tour zu wechseln..
Hinterher ist man immer schlauer.

Beim Zeltaufbau geht dann auch noch der Regen los. Ach Mann :(




mail david.wenzel@gmail.com